Häufige Fragen

Häufige Fragen

F?

Wie lange hält die Bräune an?

A.

Etwa 2 bis 4 Wochen nach dem letzten Sonnenbad.

Infolge der natürlichen Erneuerung der Haut werden die obersten Hautzellen nach und nach abgestoßen. Nach ca. 28 Tagen hat sich die Haut erneuert.

Durch entsprechende Pflege - etwa mit spezieller Solarkosmetik - kann die Bräune der Haut länger erhalten werden.

F?

Wie kann die Urlaubsbräune verlängert werden?

A.

Sie können ein- bis zweimal pro Woche ein Solarium besuchen. Wenige Minuten Besonnung reichen bereits völlig aus, um Ihre Urlaubsbräune aufrechtzuerhalten.

Auch die Pflege der Haut mit einer guten Solarkosmetik kann helfen.

F?

Was tun, wenn doch ein Sonnenbrand entstanden ist?

A.

Einen leichten Sonnenbrand am besten abklingen lassen. Das bedeutet: einige Tage Sonnenpause, die Haut mit Feuchtigkeit spendenden Hautpflegemitteln (Solarkosmetik) versorgen und viel trinken.

Bei einem schweren Sonnenbrand sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

F?

Eine 20-minütige Bestrahlung auf der Sonnenbank entspricht in etwa wie vielen Stunden in der natürlichen Sonne?

A.

Moderne Solarien und natürliche Sonnenbestrahlung sind nur schwerlich zu vergleichen.

Im gleichen Maße, in dem sich die verschiedenen Raumbräunungslampen in der Spektralausgangsleistung und in der Energieabgabe unterscheiden, hängt auch die Stärke der Sonne von zahlreichen Faktoren ab, z.B. der Tages- und Jahreszeit, der Höhe über dem Meeresspiegel, der Bewölkung, Luftverschmutzung und Spiegelungen.

Folglich kann keine allgemein gültige Formel aufgestellt werden, mit der die natürliche und die künstliche Bestrahlung in Bezug zueinander gesetzt werden können.

Bei einer Verweildauer im Solarium von durchschnittlich 15 Minuten werden geringer wirksame Dosen verabreicht, als bei einem Aufenthalt von 1 Stunde in der Tropensonne.

Die spektrale Verteilung von UV-Lampen kann aus technischen Gründen nur annähernd der der Sonne entsprechen. Dabei haben Solarien bei etwa gleicher UVB-Bestrahlungs-Stärke in der Regel eine etwa 3 bis 5mal höhere UVA-Bestrahlungsstärke als die Sonne. In Prozent ausgedrückt und auf den UVB-Anteil bezogen heißt das: Das Spektrum der Sonne kann einen UVB-Anteil von bis zu 4 % haben, dagegen liegt der UVB-Anteil bei Solarien nur bis 2,5 %!

F?

Ist die Pigmentfärbung, die mit Besonnungsgeräten erzielt wird, gleichwertig zur natürlichen Sonnenbräunung?

A.

UV-A und UV-B-Strahlung, eine hochwirksame Kombination aus ultraviolettem Licht, die eine Pigmentverfärbung und damit die Bräunung bewirkt, wird sowohl von der Sonne als auch von Solarien abgegeben.

Die beiden Strahlungsarten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Zeitdauer, in der die Bräunung stattfindet, sowie durch äußere Faktoren, die bei der natürlichen Sonnenbestrahlung vorliegen. Dazu zählen die Tages- und Jahreszeit, die Höhe über dem Meeresspiegel, Bewölkung, Luftschadstoffe, Nähe zum Äquator, reflektierende Oberflächen, der Einstrahlungswinkel usw.

In einem Wort: Die Bräunung in Innenräumen findet in einem kontrollierten Umfeld statt, während die Freiluftbräunung in einem unkontrollierten Umfeld stattfindet.

F?

Kann ich am selben Tag auf die Sonnenbank und in die Sonne gehen?

A.

Dies sollte man möglichst vermeiden, um nicht die Tagesdosis an UV-Strahlen zu überschreiten und dadurch einen Sonnenbrand zu bekommen. Siehe auch zum Thema: Hauttypen!

F?

Warum bräunt die Haut nicht an allen Stellen gleich? Woher kommt der weiße Fleck am Steiß nach dem Bräunen und was kann ich dagegen tun?

A.

Die Innenflächen der Arme und Beine bräunen schlechter, weil sie weniger pigmentbildende Zellen als die übrige Haut enthalten.

Auch das Gesicht bräunt nicht so gut, weil es naturbedingt eine dickere Hornschicht - speziell zum Schutz vor UV-B - besitzt.

Sommersprossen und Pigmentflecken enthalten besonders viele Bräunungspigmente und werden daher viel schneller dunkel als andere Hautpartien.

Zu den weißen Flecken:

Bräunen ist ein oxidativer Prozess, d.h. die Färbung der Hautpigmente erfolgt durch den UV-A Anteil des Sonnenlichts unter Mitwirkung von Sauerstoff. Überall dort, wo es in der Haut keinen Sauerstoff gibt (z.B. an Druckstellen), kann keine Hautfärbung erfolgen. Aufliegende Hautpartien sind schlechter durchblutet. Fehlender Sauerstoff kann zu einer verringerten Einfärbung der Melaninpigmente führen Für eine Bräune "ohne Druckstellen" eignen sich daher besonders Sonnenbänke mit ergonomisch geformten Liegeflächen.

Nach dem Training bräunt man besser, denn nach dem Training ist der Sauerstoffgehalt der Haut sehr hoch, die Oxidation und damit der Bräunungsprozess funktionieren so wesentlich besser ? ganz ohne Bräunungsbeschleuniger.

F?

Warum verliert man mit der Zeit die Bräunung?

A.

Die Hautbräune, das heißt die eigentliche Pigmentierung, findet in der Epidermis (der äußersten Hautschicht) statt. Die Epidermis ersetzt alle 28 bis 30 Tage ihre gesamten Hautzellen. Die Zellen im Innern der Oberhautschicht teilen sich, wandern zur Oberfläche, sterben allmählich ab und lösen sich ab.

Eine Hautbräune kann nur durch wiederholte Bestrahlung mit UV-Licht beibehalten werden.

F?

Warum werden Narben und Schwangerschaftsstreifen nicht braun?

A.

Normalerweise bräunen Narben nicht, da sie aus Bindegewebe bestehen, meist keine pigmentbildenden Zellen enthalten und dadurch auch nicht braun werden können. Bei Schwangerschaftsstreifen handelt es sich um Geweberisse, in denen gleichfalls die Pigmentzellen fehlen.

F?

Was kann man aus dem Bestrahlungsplan/Besonnungsplan ablesen?

A.

Im Bestrahlungsplan, den man in der Regel auf dem Bestrahlungsgerät selbst oder im Benutzerhandbuch vorfindet, wird für jeden Hauttyp eine bestimmte Bräunungsbestrahlungsdauer angegeben.

Die Werte werden aus Testergebnissen mit Geräten ermittelt, die mit bestimmten UV-Lampen ausgerüstet sind. Die Geräte werden normalerweise von unabhängigen Labors im Auftrag der Hersteller geprüft.

Ein Bestrahlungsplan beruht auf der individuellen "minimalen erythemwirksamen Dosis" (MED).

Bei der MED handelt es sich um die kleinste UV-Bestrahlung, der eine Person ausgesetzt werden kann, ohne sich einen Sonnenbrand zuzuziehen und trotzdem noch zu bräunen.

Unter Berücksichtigung der Spektralausgangsleistung der Sonnenbank und der Bräunungsfähigkeit einer Person, wird die Dosis (gemessen in der zeitlichen Bestrahlungsdauer) berechnet und in den Bestrahlungsplan umgesetzt, der allen Innenbräunungsgeräten beiliegt.

In den meisten Bestrahlungsplänen werden abgestufte Bestrahlungszeiten angegeben; die Bestrahlungsdauer beginnt mit kurzen Zeitspannen und verlängert sich allmählich.

Für weitere Informationen rund um die Themen Solarien und Besonnung besuchen Sie bitte die Portal-Seite photomed.de mit Klick auf das Logo

bfb